Im SAL fand am 21. Januar der erste Ideenworkshop für das Bauprojekt Egerta statt. An der Ecke In der Egerta und Bahnhofstrasse in Schaan soll ein Ort entstehen, der Arbeit und Freizeit, Kunst und Business verbindet.

Als Impuls stellte das Projektteam die Eckpfeiler des Projekts vor. Entstehen soll kein anonymer Bürokomplex, sondern ein dynamischer Raum, der auch ausserhalb üblicher Bürozeiten lebt. Öffentliche und private Flächen sollen sich mischen.

Die zentrale Lage und die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr bringen Menschen aus verschiedenen Branchen zusammen. Sie nutzen gemeinsame Infrastruktur, tauschen Wissen aus und ergänzen sich gegenseitig. Das Projekt versteht sich als lebendiges Ökosystem.

Geplant sind vielfältige Nutzungen: Coworking-Bereiche und private Büros bilden die Arbeitswelt ab. Ein Eventraum dient tagsüber für Seminare und Workshops, abends für Vereinsversammlungen, künstlerische Darbietungen, als Probebühne u.vm. Atelierräume und Werkstätten schaffen Platz für kreatives Schaffen.

Partizipation als Fundament

Nach der Begrüssung erklärten die Architektinnen Valerie Rainer und Fransziska Möhrle die Vorgehensweise. Die Teilnehmenden teilten sich in Gruppen auf und begannen mit der Ideensammlung.

Ein Rundgang durch Schaan schärfte den Blick für bestehende Konzepte. Die Gruppen analysierten Orte und Gebäude in der Umgebung, beobachteten deren Nutzung und prüften, was funktioniert und was nicht. Welche Räume laden zum Verweilen ein? Wo begegnen sich Menschen? Wie wirken Wegeführung und Raumhöhen?

Zurück im Workshop tauschten sich die Teilnehmenden über ihre Entdeckungen aus. Sie sammelten Ideen, präsentierten ihre Erkenntnisse und diskutierten gemeinsam. Das Team bündelte die Ergebnisse. Jede Meinung zählte, jeder Beitrag fand Gehör. Die Ideen und Erfahrungen der Workshop-Teilnehmenden fliessen in die nächsten Planungsschritte ein.